Emirates nutzt Klausel, um HSV Trikot-Sponsoring frühzeitig zu beenden

Am Sonntag scheiterte der berühmte Hamburger Sportverein erneut am Aufstieg in die 1. Bundesliga, da er zu Hause gegen Sandhausen mit 1:5 abgeschossen wurde. Nun scheint der Verein nicht nur auf dem Platz Probleme zu haben, sondern auch abseits des Spielfelds noch mehr Probleme zu bekommen.

Emirates nutzt Klausel, um HSV Trikot-Sponsoring zwei Jahre vorzeitig zu beenden




Nach Berichten deutscher Zeitungen hat Emirates, das seit 2006 auf der Vorderseite des HSV-Trikots zu sehen ist, beschlossen, seine Ausstiegsklausel zu ziehen - die es der Fluggesellschaft erlaubt, die bis 2022 vereinbarte Kooperation zu beenden, falls der HSV nicht in die erste Liga aufsteigen sollte.

Emirates und der HSV hatten gerade erst ihren Vertrag um drei Jahre bis 2022 im Jahr 2019 verlängert, doch nun scheint es, als wolle die Fluggesellschaft sie nicht mehr in der 2 Bundesliga sponsern. Emirates zahlte in der 2. Bundesliga einen Festbetrag von 1,5 Millionen Euro pro Jahr.

Möglicherweise verliert der HSV auch einen weiteren wichtigen Sponsor. Investor, Fan und Milliardär Kühne, der dem HSV vor fünf Jahren den klassischen Namen seines Stadions, Volksparkstadion, zurückgab, zahlte vier(!) Millionen Euro pro Saison.

Nach den letzten Wochen der Saison und dem verpassten Aufstieg ist der Gönner so verärgert, dass er nun kurzerhand alle Verhandlungen über eine Fortsetzung des Engagements abgebrochen hat(!). Darüber hinaus berichtet die "Bild", dass Kühne die Möglichkeit prüft, seine Anteile an der HSV Fußball AG (20,57 Prozent) zu verkaufen.



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