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Wettverbot tritt in Kraft: Schluss mit Glücksspiel-Sponsoren in der Premier League

  • Wettverbot auf Trikots: Das lang erwartete Verbot von Glücksspiel-Sponsorenlogos auf der Vorderseite der Premier-League-Trikots ist für die Saison 2026/27 offiziell in Kraft getreten, was zum vollständigen Verschwinden dieser Logos geführt hat.
  • Veränderte Sponsoring-Landschaft: Das Verbot hat eine dramatische Veränderung der kommerziellen Aufteilung bewirkt, wobei andere Branchen wie das Finanzwesen nun dominieren und drei Vereine (Sunderland, Nottingham Forest, Chelsea) vorerst ohne Trikot-Hauptsponsor dastehen.
  • Alternative Präsenz von Wettanbietern: Obwohl die Trikotvorderseite tabu ist, dürfen Wettanbieter weiterhin durch Ärmel-Sponsoring oder auf Trainingsbekleidung in der Premier League visuell präsent bleiben.

Das lang erwartete Verbot von Glücksspiel-Sponsorenlogos auf der Vorderseite der Trikots ist für die Saison 2026/27 offiziell in Kraft getreten. Zum ersten Mal seit vielen Saisons in Folge sind Wettanbieter auf der Vorderseite der Trikots aller 20 Premier-League-Vereine komplett verschwunden.

Schluss mit Glücksspiel-Sponsoren in der Premier League

Die Durchsetzung des Verbots bedeutet eine dramatische Veränderung in der kommerziellen Landschaft des englischen Fußballs. Wenn man auf die Saison 2025/26 zurückblickt, hatten Glücksspielunternehmen die absolute Dominanz über die Liga inne und traten bei 11 der 20 Mannschaften als Hauptsponsor auf.

Von der Dominanz zur vollständigen Abschaffung

Für die Saison 2026/27 sind alle diese Wettlogos auf der Vorderseite der Trikots komplett verschwunden, da das offizielle Verbot nun voll in Kraft getreten ist.

Da die Wettanbieter von der Vorderseite der Trikots verdrängt wurden, zeigt die kommerzielle Aufteilung in der Premier League nun eine viel ausgewogenere Verteilung über eine Vielzahl globaler Branchen hinweg:

  • Finanzwesen (5 Teams): Übernimmt die Führung als dominierender Sektor in der Liga.
  • Fluggesellschaften (3 Teams): Haben die zweitgrößte Präsenz auf den Trikots der Premier League.
  • Andere Sektoren: Eine breite Mischung aus Branchen hat die verbleibenden Plätze gefüllt, darunter Technologie, Lebensmittel & Getränke, Personalwesen, Software, Versicherungen, Telekommunikation und Tourismus.

Drei Vereine ohne Sponsoren

Trotz der Öffnung des Marktes haben drei Premier-League-Teams kurz vor Saisonbeginn derzeit keinen Sponsor für das Trikot: Sunderland, Nottingham Forest und Chelsea.

  • Sunderland & Nottingham Forest: Beide Vereine leiden direkt unter den Folgen der neuen Regelung, da sie Schwierigkeiten haben, neue Werbeverträge abzuschließen, nachdem sie gezwungen waren, die Beziehungen zu ihren bisherigen Glücksspiel-Sponsoren zu kappen.
  • Chelsea: Der Londoner Verein setzt seine eigenartige Sponsoring-Saga fort und geht nun bereits in die vierte Saison in Folge, in der er darum kämpft, einen stabilen, langfristigen Partner für die Trikotvorderseite zu finden.
Umstieg auf Ärmel und Trainingsbekleidung

Zwar ist die Trikotfront nun streng tabu, doch verschwinden Glücksspielmarken nicht vollständig aus der Premier League. Die aktuellen Vorschriften erlauben es Wettanbietern weiterhin, durch Ärmel-Sponsoring oder Branding auf dem Trikot visuell präsent zu bleiben.

Der Wettanbieter Betano ist ein Paradebeispiel für diesen Kurswechsel: Er hat sich an die neuen Regeln angepasst, indem er als neuer Ärmelsponsor von Aston Villa einsprang und gleichzeitig offizieller Trainingsbekleidungssponsor von Tottenham Hotspur wurde.

Was haltet ihr von der neuen Situation beim Trikotsponsoring in der Premier League? Bevorzugt ihr den klareren Look von Trikots ohne Wettlogos? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren unten mit.