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Die Premier League muss ihre unflexible Schriftart für die Trikots ändern

  • Einschränkende Schriftartregeln: Die Premier League ist die restriktivste Liga im europäischen Fußball, da sie trotz einer überarbeiteten Schriftart nur fünf feste Farbvarianten für alle Trikots zulässt: Weiß, Schwarz, Rot, Marineblau und Warngelb.
  • Visuelle Konflikte durch Farbauswahl: Die strikte Farbbeschränkung der Premier League führt oft zu visuellen Konflikten, da Trikothersteller individuelle Designs mit präzisen Akzentfarben erstellen, die nicht mit den vorgeschriebenen Standardfarben für Namen und Nummern harmonieren.
  • Flexibilität in anderen Top-Ligen: Andere Top-Ligen wie die Serie A und La Liga erlauben Vereinen, die Farben der offiziellen Schriftart an ihre Trikotdetails anzupassen, während die Bundesliga sogar völlige kreative Freiheit bei den Schriftarten bietet, was einen flexibleren Ansatz im Trikotdesign ermöglicht.

Während standardisierte Liga-Schriftarten im europäischen Fußball mittlerweile zur gängigen Praxis geworden sind, ist die Premier League in Sachen visueller Gestaltung nach wie vor mit Abstand die restriktivste. Selbst nach der Einführung einer überarbeiteten Schriftart vor einigen Jahren hält die Liga weiterhin an einer strengen Beschränkung auf nur fünf zugelassene Farbvarianten für alle 20 Vereine fest: Weiß, Schwarz, Rot, Marineblau und Warn gelb.

Entwurf von Jersey Story

Unpassende Farben in der Premier League wegen nur 5 Farboptionen

Das Problem mit den Vorschriften der Premier League ist, dass sie mit dem Trikotdesign kollidieren. Trikot-Hersteller entwerfen maßgeschneiderte Trikots mit präzisen Akzentfarben wie Gold, Kastanienbraun, Creme, Mint oder sogar schlichtem Gelb. Wenn diese Trikots jedoch in Spielen der englischen Spitzenliga getragen werden, sind die Teams gezwungen, aus den fünf Standardfarben auszuwählen.

Ein Paradebeispiel dafür ist das Auswärtstrikot von Arsenal für die Saison 26/27: Dort passt sich ein farblich abgestimmter Namenszug, der in Pokalspielen verwendet wird, nahtlos an die Details des Trikots an, während die vorgeschriebene Alternative der Premier League optisch nicht zum Trikotdesign passt. In der Saison 26/27 entschied sich Arsenal für weiße Namen und Nummern – nachdem man sich in der Saison 19/20 für die leuchtend gelbe Variante entschieden hatte, die mit dem Gelb des Trikots kollidierte.

Ähnlich hat sich Liverpool für sein Premier-League-Auswärtstrikot der Saison 26/27 für Schwarz entschieden, einfach weil die rote EPL-Option einen kräftigeren Rotton hat als das von Adidas verwendete Rot.

Die mexikanischen Trikot-Experten von Tigres Jersey haben zwei Entwürfe erstellt, wie eine farblich abgestimmte Premier-League-Schriftart bei diesen Trikots aussehen würde.

Zeit, dem Beispiel anderer Ligen zu folgen

Andere Top-Ligen haben bereits gezeigt, dass Markenkonsistenz und Harmonie bei den Trikots problemlos nebeneinander bestehen können. Ligen wie die Serie A, La Liga und die MLS schreiben aus Gründen der Lesbarkeit eine einzige offizielle Schriftart vor, lassen den Vereinen aber völlige Freiheit bei der Anpassung der Schriftfarben an die jeweiligen Trikotdetails. Die Bundesliga hingegen bietet völlige kreative Freiheit, indem sie maßgeschneiderte Schriftarten für jedes Trikot zulässt.

Indem die Premier League einfach die Farbbeschränkungen lockert und gleichzeitig ihre offizielle Schriftart beibehält, könnte sie Farbkonflikte sofort lösen und das Trikotdesign in der gesamten Liga aufwerten.

Glaubst du, dass die Premier League individuelle Farben zulassen wird? Schreib uns einen Kommentar.