Wie erfüllt das Renault-4-Logo von AS Monaco die 200 cm²-Regelung der UEFA für die Größe von Sponsorenlogos?
- Größe des Renault-Logos: Das sechseckige Renault-4-Logo von AS Monaco erscheint im Vergleich zu anderen Teams der UEFA Champions League deutlich größer, was Fragen nach der Einhaltung der Größenbeschränkungen aufwirft.
- Messmethode der UEFA: Die UEFA misst die Fläche von Sponsorenlogos möglicherweise unterschiedlich, wobei beim sechseckigen Logo von Monaco nur die tatsächliche Fläche des Sechsecks berücksichtigt wird, während bei rechteckigen Logos der gesamte Begrenzungsrahmen gemessen wird.
- Einhaltung der Vorschriften: Es ist unklar, ob das Logo von Monaco tatsächlich den Vorschriften entspricht oder ob die UEFA die Vorschriften nicht konsequent durchsetzt, da der visuelle Unterschied zur Größe anderer Sponsorenlogos auf eine vorteilhafte Auslegung oder eine regulatorische Lücke hindeutet.
Das sechseckige Renault 4-Sponsorenlogo von AS Monaco ist deutlich größer als die Brustsponsorenlogos anderer UEFA Champions League-Teams, was Fragen zur Einhaltung der Wettbewerbsvorschrift hinsichtlich einer maximalen Fläche von 200 cm² aufwirft.
Das Logo von Monaco wird als Sechseck gemessen – keine Platzverschwendung
Das Logo von Monaco sieht deutlich größer aus als das von Bayern und allen anderen Teams, obwohl die gleichen Regeln gelten.
Während das Logo des Sponsors des FC Barcelona deutlich kleiner ist (viel mehr wäre erlaubt, da nur die Fläche des Kreises gezählt wird) und das Telekom-Logo des FC Bayern München eine vergleichbare Größe aufweist, dominiert das markante sechseckige Renault-Logo die Brust des Trikots in einer Weise, die im Vergleich zu anderen Vereinen unverhältnismäßig erscheint.
FC Barcelona & Spotify nutzen bei weitem nicht die maximale Sponsorengröße
Die wahrscheinlichste Erklärung liegt darin, wie die UEFA die Fläche der Sponsorenlogos für verschiedene geometrische Formen misst. Das Telekom-Logo auf den Trikots des FC Bayern wird, obwohl es ähnlich groß erscheint, anhand einer Standardformel für rechteckige Begrenzungsrahmen berechnet, die alle negativen Flächen innerhalb der Außenmaße des Logos einbezieht. Im Gegensatz dazu wird beim sechseckigen Renault-4-Logo von Monaco nur die tatsächlich ausgefüllte Sechseckform gemessen, wobei die Ecken, die bei einer Messung als Quadrat oder Rechteck einbezogen würden, nicht berücksichtigt werden.
Diese Messmethode könnte es ermöglichen, dass das optisch größere Sechseck von Monaco technisch gesehen die Grenze von 200 cm² einhält, während es gleichzeitig auffälliger wirkt als rechteckige oder quadratische Logos mit derselben offiziellen Fläche. Die Sechseckform ist platzsparender, wenn sie anhand der tatsächlichen Logofläche statt anhand der Begrenzungsrahmenabmessungen gemessen wird, was Monaco einen optischen Vorteil verschaffen könnte, ohne gegen die Vorschriften zu verstoßen.
Es bleibt aber unklar, ob das Logo wirklich den Vorschriften entspricht oder ob die UEFA diese nicht konsequent durchgesetzt hat. Der deutliche visuelle Unterschied zwischen der Größe des Sponsorenlogos von Monaco und dem vergleichbarer Vereine wie Bayern deutet entweder auf eine vorteilhafte Auslegung der Messung oder auf eine mögliche regulatorische Lücke hin, die es zu prüfen gilt.
Außerdem legt die UEFA bei den Teams der Premier League großen Wert darauf, dass sie ihre Trikots ändern, um die 200 cm²-Vorgabe in UEFA-Wettbewerben einzuhalten. Die Premier League erlaubt etwas größere Logos (250 cm²), sodass die Teams der Premier League in der EPL etwas größere Sponsorenlogos haben.







