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Adidas schließt Vertrag ab und wird Ausrüster der türkischen Nationalmannschaft, die Trikots trägt

  • Neuer Ausrüster für die Türkei: Adidas wird nach der Weltmeisterschaft 2026 der neue offizielle Trikotausrüster der türkischen Nationalmannschaft.
  • Ende der Nike-Ära: Mit diesem Wechsel löst Adidas Nike ab und beendet eine über zwei Jahrzehnte andauernde Partnerschaft mit dem türkischen Fußballverband.
  • Rückkehr und globale Strategie: Die Türkei kehrt zu Adidas zurück, die bereits von 1983 bis 2002 Ausrüster waren, und dieser Schritt ist Teil von Adidas' Bestreben, das internationale Portfolio zu erweitern und den Verlust Deutschlands an Nike auszugleichen.

Adidas löst Nike nach der WM 2026 ab

Der türkische Sportjournalist Yağız Sabuncuoğlu hat bekannt gegeben, dass der türkische Fußballverband eine Vereinbarung mit Adidas getroffen hat, wonach das Unternehmen das neue offizielle Trikot-Unternehmen der Nationalmannschaft wird. Adidas wird Nike ablösen und damit eine Partnerschaft beenden, die über zwei Jahrzehnte gedauert hat.

Der Wechsel soll nach Abschluss der Weltmeisterschaft 2026 stattfinden. Eine offizielle Ankündigung sowohl seitens des Verbandes als auch der Marke wird Berichten zufolge erst nach dem offiziellen Ablauf des aktuellen Nike-Vertrags erfolgen. Trotz des Wartens auf eine öffentliche Bestätigung hat Adidas bereits mit dem Designprozess für die ersten Trikots der Türkei für die Saison 26/27 begonnen.

Dieser bevorstehende Wechsel bedeutet für die türkische Nationalmannschaft eine Rückkehr zu einer vertrauten Marke. Adidas stellte die Trikots der Türkei bereits von 1983 bis 2002 her – eine erfolgreiche Ära, die mit dem historischen dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 2002 ihren Höhepunkt fand. Nike übernahm den Vertrag im Jahr 2003 und hat die Mannschaft seitdem ausgestattet.

Der Wechsel der Türkei zu Adidas ist Teil einer breiteren Welle von Wechseln bei den Verträgen für die Trikots der Nationalmannschaften, die nach dem Ende des Turniers 2026 erwartet wird. Adidas baut sein internationales Portfolio aktiv aus und wird voraussichtlich auch die Verträge für Kroatien, Polen und die Tschechische Republik übernehmen, was dazu beiträgt, den vielbeachteten Verlust der deutschen Nationalmannschaft an Nike im Jahr 2027 auszugleichen.