Trend bei den Trikots 2026/27: Alternative Vereinswappen sind überall
- Verbreiteter Designtrend: Alternative Vereinswappen sind in der Saison 2026/27 zu einem weit verbreiteten Standard geworden, der auf Heim-, Auswärts- und dritten Trikots angewendet wird.
- Ursprung und treibende Kräfte: Der Trend begann mit vereinzelten Retro-Rückgriffen und minimalistischen Experimenten und wurde von Sportbekleidungsherstellern wie Adidas und Nike durch die Wiedereinführung eigenständiger Symbole vorangetrieben.
- Erweiterung und kommerzielle Strategie: Für die Saison 26/27 hat sich die Verwendung alternativer Wappen auf Stadtwappen und historische Symbole ausgeweitet, um Trikots besser in die Streetwear zu integrieren und Abwechslung bei der Vielzahl neuer Trikots zu schaffen.
Die Saison 2026/27 geht in die letzte Phase. Ein Trend zeichnet sich jedoch bereits jetzt ab – die Verwendung alternativer Vereinswappen.
Alternative Vereinslogos auf den Trikots: Stadtwappen und historische Symbole in der Saison 26/27
Alternative Vereinswappen erreichen in der Saison 26/27 ihren Höhepunkt. Was ursprünglich als vereinzelte Retro-Rückgriffe oder minimalistische Experimente auf dritten Trikots begann, hat sich zu einem weit verbreiteten Designstandard entwickelt, der auf Heimtrikots, Auswärtstrikots und dritten Trikots angewendet wird. Sportbekleidungshersteller und Vereine entscheiden sich zunehmend für eigenständige Symbole, historische Embleme und Stadtwappen anstelle der traditionellen Hauptwappen.
Die Kanone ist zwar ein Synonym für Arsenal, aber es handelt sich um das alternative Logo
Die Anfangsphase dieses Trends wurde von Marken vorangetrieben, die eine Brücke zwischen den technischen Anforderungen an Hochleistungs-Trikots und Lifestyle-Kleidung abseits des Spielfelds schlagen wollten. Adidas und Nike haben dazu beigetragen, dieses Format zu etablieren, indem sie eigenständige Symbole wieder einführten – wie zum Beispiel die Kanone von Arsenal, den „Liver Bird“ von Liverpool und den „Lupetto“ von Roma. Der kommerzielle und visuelle Erfolg dieser Veröffentlichungen zeigte eine starke Nachfrage nach vereinfachtem Branding und ermutigte die Marken, alternative Wappenkonzepte auf breitere Kollektionen mit Trikots auszuweiten.
Wolves und Southampton
Für die Saison 26/27 hat sich die Verwendung alternativer Wappen auf kommunale und historische Wappenbilder ausgeweitet. Ein Paradebeispiel ist das Puma-dritte Trikot von Southampton für die Saison 26/27, bei dem das übliche Vereinswappen durch das offizielle Stadtwappen ersetzt wurde, das sich vor einem elfenbeinfarbenen Hintergrund mit dezenten, von Bargate inspirierten architektonischen Mustern abhebt. Ähnlich haben die Wolverhampton Wanderers das Stadtwappen in ihre Heimtrikots der Saison 26/27 integriert – als Teil der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläum.
Dieser Wandel passt zu umfassenderen kommerziellen Strategien, bei denen das Trikotdesign auf die Integration in die Streetwear zugeschnitten ist. Vereinfachte Symbole – wie der freistehende Löwe von Chelsea, die Kanone von Arsenal oder die Lancashire-Rose von Manchester United – lassen sich leichter in Freizeitkleidung umsetzen.
Im Zuge der Einführung der Trikots für die Saison 26/27 hat sich die Flexibilität bei den Wappen von einer gelegentlichen Designentscheidung zu einem Kernelement des modernen Fußball-Brandings entwickelt. Durch die Kombination traditioneller Hauptwappen mit städtischen Symbolen und Vintage-Emblemen können Trikot-Hersteller jede Saison eine unverwechselbare visuelle Identität für die gesamte Drei-Trikot-Kollektion eines Vereins schaffen.
Einer der Hauptgründe für die Verwendung alternativer Logos ist die schiere Anzahl der herauskommenden Trikots. Da viele Mannschaften vier oder fünf Trikots pro Jahr herausbringen, sorgen alternative Wappen für eine sehr wirkungsvolle Abwechslung.
Das wohl bekannteste Beispiel für alternative Logos ist das Trefoil. Durch die Verwendung ihres historischen Symbols gelang es Adidas, einen echten Hype zu erzeugen.
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