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Hertha Berlin stellt Trikot-Manifest vor: Verbietet ausgefallene Auswärtsfarben und einfarbige Wappen

  • Trikotmanifest Veröffentlichung: Hertha BSC hat ein umfassendes „Trikotmanifest“ mit strengen, verbindlichen Gestaltungsrichtlinien für zukünftige Trikots veröffentlicht, um die visuelle Identität zu sichern und umstrittene Farbwahlen zu vermeiden.
  • Heimtrikot-Regeln: Das Heimtrikot ist dauerhaft an traditionelle vertikale blau-weiße Streifen gebunden, wobei mindestens fünf Streifen vorgeschrieben sind und „Blue Lolite“ als Hauptfarbton festgelegt ist, mit limitierten Ausnahmen für Marineblau.
  • Beschränkungen für Auswärtstrikots: Auswärts- und dritte Trikots sind künftig streng auf fünf zulässige Grundfarben (Blau, Weiß, Rot, Schwarz, Grau/Silber) beschränkt, um das traditionelle Erbe zu würdigen und auffällige, nicht-traditionelle Designs zu unterbinden.

Der deutsche Verein Hertha BSC hat offiziell ein umfassendes „Trikotmanifest“ veröffentlicht, in dem strenge, verbindliche Gestaltungsrichtlinien für alle zukünftigen Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots festgelegt sind.

Hertha BSC Trikotmanifest

Hertha Berlin stellt Trikot-Manifest vor: Verbietet ausgefallene Auswärtsfarben und einfarbige Wappen

Das siebenseitige Dokument wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Vereinsfunktionären, Mitgliederdelegierten und Fanvertretern entwickelt und zielt darauf ab, die visuelle Identität des Vereins dauerhaft zu sichern und umstrittene Farbwahlen zu vermeiden.

Trikot: Streifen vorgeschrieben, Farbe „Blue Lolite“ (alle drei Jahre „Navy“ erlaubt)

Nach den neu festgelegten Regeln ist das Trikot von Hertha dauerhaft an die traditionellen vertikalen blau-weißen Streifen gebunden. Das Manifest schreibt mindestens fünf vertikale Streifen auf dem Trikot vor, die jeweils mindestens drei Zentimeter breit sein müssen. Als Hauptfarbton wird offiziell „Blue Lolite“ festgelegt, während dunklere Marineblau-Töne höchstens einmal alle drei Spielzeiten erlaubt sind – damit ist Schluss mit allzu experimentellen Trikot-Konzepten.

Es sind nur fünf Akzentfarben erlaubt: Schwarz, Rot, Grau, Weiß und Blau.

Auswärtstrikots und dritte Trikots: Auf fünf Farben beschränkt

Die Vorschriften schränken auch Ausweichtrikots stark ein und gehen damit auf die jahrelange Unzufriedenheit der Fans über auffällige, nicht-traditionelle Designs ein. In den vergangenen Spielzeiten brachten die Trikot-Hersteller häufig Hertha-Trikots in Zitrusgelb, Neonorange, Mintgrün und Pink auf den Markt. Künftig sind Auswärtstrikots und dritte Trikots streng auf fünf zulässige Grundfarben beschränkt: Blau, Weiß, Rot, Schwarz sowie Grau oder Silber – damit werden das traditionelle Erbe des Vereins und die Stadtfarben Berlins gewürdigt.

Logo: Das Hertha-Wappen muss auf jedem offiziellen Trikot in Vollfarbe erscheinen

Ein weiterer wichtiger Pfeiler des Manifests ist der umfassende Schutz des Vereinswappens. Herthas ikonische blau-weiße Fahne („Fahne pur“) muss auf jedem offiziellen Trikot in ihrer ursprünglichen, vollfarbigen Form erscheinen. Einfarbige, umfärbte oder in Abstufungen gehaltene Wappen sind auf den Trikots strengstens verboten. Der Verein wird auf der kommenden Mitgliederversammlung im November eine formelle Satzungsänderung vorschlagen, um diese Wappenregel dauerhaft in der Vereinssatzung zu verankern.

Sondereditionen: Ausgenommen von einigen Einschränkungen, maximal 2 pro Saison, Abstimmung im Dialog mit den Fans

Zwar sind Sondereditionen oder Trikots für wohltätige Zwecke weiterhin von einigen der strengen Einschränkungen ausgenommen, doch das Manifest bestätigt, dass alle zukünftigen einmaligen Trikots im direkten Dialog mit den Fans abgestimmt werden müssen.

Mit diesen Regeln tritt der Hertha BSC in die Fußstapfen deutscher Vereine wie Bayern München und dem 1. FC Kaiserslautern, die zuvor offizielle Trikot-Charten erstellt haben, um sicherzustellen, dass traditionelle Identitäten auf dem Platz gewahrt bleiben. Die des FC Bayern München funktionieren allerdings nicht wirklich.