Madagaskar musste bei Freundschaftsspiel in Marokko mit zusammengeklebten Trainingstrikots antreten
- Trikot-Debakel und logistische Pannen: Die madagassische Nationalmannschaft musste bei einem Freundschaftsspiel improvisieren, da die offiziellen Trikots aufgrund logistischer Fehler nicht rechtzeitig oder in falschen Größen eintrafen.
- Behelfsmäßige Spielausrüstung: Das Team war gezwungen, in aufgeklebten und hastig bedruckten blauen Trainingstrikots zu spielen, nachdem sie sich in für Busfahrten vorgesehenen Poloshirts aufgewärmt hatten.
- Verdacht auf Fälschungen und Verbands-Kritik: Das Fehlen von Logos und Markenzeichen auf einigen Trikots führte zu internen Verdächtigungen, dass der Verband gefälschte Ausrüstung geliefert hatte, und die Spieler verurteilten den eklatanten Amateurismus.
Die Nationalmannschaft von Madagaskar erlebte bei ihrem letzten Freundschaftsspiel gegen Marokko im Juni 2026 ein peinliches Trikot-Debakel. Aufgrund schwerwiegender logistischer Pannen seitens des madagassischen Fußballverbands trafen die offiziellen Trikots der Mannschaft nicht rechtzeitig zum Trainingslager ein. Als die Ausrüstung schließlich am Tag vor dem Spiel eintraf, stellten die Spieler fest, dass die Trikots völlig falsche Größen hatten – viele waren viel zu klein und eng, um sie auf dem Spielfeld bequem tragen zu können.
Behelfsmäßige Trikots und Verdacht auf Fälschungen
Da vor der 0:4-Niederlage keinerlei brauchbare Spieltrikots zur Verfügung standen, war die Mannschaft gezwungen, drastisch zu improvisieren. Das Trainerteam ließ die Spieler in den grünen Poloshirts aufwärmen, die normalerweise für Busfahrten vorgesehen sind. Für das Spiel selbst griff die Mannschaft darauf zurück, blaue Trainingstrikots mit Klebeband zu flicken und die Rückennummern im Stadion hastig darauf zu drucken, damit sie wie offizielle Trikots aussahen.
Zu der Peinlichkeit kam hinzu, dass auf einigen dieser provisorischen Trikots das offizielle „Madagaskar“-Logo auf dem Rücken fehlte, während die Auswärtstrikots komplett ohne Markenzeichen waren. Dies hat zu internen Verdächtigungen geführt, dass der Verband gefälschte Umbro-Repliken statt authentischer Ausrüstung geliefert habe. Während der Verbandspräsident versuchte, die chaotische Trikotwahl auf kurzfristige Farbkonflikte mit der marokkanischen Gastgebermannschaft zu schieben, haben die Spieler hinter verschlossenen Türen den eklatanten Amateurismus verurteilt, der die Organisation plagt.
